I'll Play It for You

D/PL 2008, 90 Min., Koproduktion mit TVP1

"I'll Play It for You" erzählt die unglaubliche Lebensgeschichte der legendären polnischen Geigerin Wanda Wi³komirska, die als eine der größten Geigerinnen des 20. Jahrhunderts gilt. Ein berührendes Porträt einer faszinierenden Musikerpersönlichkeit. Der Film wurde mittlerweile neun Mal im polnischen Fernsehen ausgestrahlt und beim internationalen Filmfestival "Kameraton" mit dem 1. Preis in der Kategorie "Musikerporträt" ausgezeichnet.

Why Competitions

D/PL 2011, HD, 90 Min. (Director's Cut), 78 Min. (int. Fernsehfassung)

"Why Competitions" geht am Beispiel der Geschichte des Warschauer Chopin-Klavierwettbewerbs der Frage nach, ob Musikwettbewerbe gerecht sind und inwiefern Korruption Einfluss auf die vielen umstrittenen Juryentscheidungen in der Historie dieses renommierten Wettbewerbs hatte. Der kontrovers diskutierte Film wurde vom polnischen Kulturministerium anlässlich der Feierlichkeiten zum 200. Geburtstag Fryderyk Chopins in Auftrag gegeben und bei zahlreichen internationalen Filmfestivals mit Begeisterung aufgenommen.

Ida Haendel - This Is My Heritage

D/PL 2011, HD, 54 Min.

Ida Haendel, eine der berühmtesten Geigerinnen und Musikerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, gibt in diesem vom polnischen Fernsehen TVP1 in Auftrag gegebenen Film zum ersten Mal einen Einblick in ihre Seele. Dies ist der bewegende Lebensrückblick einer großen Künstlerin, die hier über alles spricht, was ihr langes und bewegendes Leben ausgemacht hat: ihre bereits im Kindesalter begonnene Weltkarriere, die Flucht ihrer Familie vor den Nazis, ihre Liebe zur polnischen Heimat und zu ihren Wahlheimaten London und Miami, ihr unerfülltes Liebesleben, sowie die Herausforderung, in Würde zu altern. Am Schluss bleibt lediglich die Erkenntnis, dass sie alles tun wird, um bis zum letzten Atemzug auf der Geige spielen zu können. Der Film wurde mit Unterstützung des "Samorz±d Województwa Lubelskiego" produziert.

Hier wurde ich geboren

D 2011, 10 Min.

In diesem Kurzfilm spricht die berühmte britisch-polnische Geigerin Ida Haendel über ihre Heimatstadt Che³m, die sie im Kindesalter in Richtung London verlassen musste, um den nationalsozialistischen Judendeportationen zu entkommen. Letztendlich wurde die gesamte jüdische Bevölkerung der Kleinstadt ermordet. Der Kurzfilm wurde im Auftrag des "Samorz±d Województwa Lubelskiego" produziert.

The Case Of Ivo Pogorelich

D 2012, 46 Min.

"The Case Of Ivo Pogorelich" rollt den faszinierenden Fall des kroatischen Pianisten Ivo Pogorelich auf, der 1980 beim berühmten Warschauer Chopin-Wettbewerb durch seine provozierenden Chopin-Interpretationen und sein extravagantes Verhalten seinen frühzeitigen Ausschluss vom Wettbewerb provozierte. Das vorwiegend junge Warschauer Publikum zeigte sich begeistert von Pogorelichs neuartigem Chopin-Spiel und ging auf die Barrikaden, die Wettbewerbsjury wollte jedoch die alteingesessenen Chopin-Traditionen wahren und sah sich im Recht.

André

D 2013, 55 Min.

-befindet sich in Produktion- "André" basiert auf der erschütternd tragischen Lebensgeschichte des in Vergessenheit geratenen britisch-polnischen Pianisten, Komponisten und Autors Andre Tchaikowsky, der als 6-Jähriger seine gesamte Familie im Warschauer Ghetto verlor und anschließend den Krieg in einem Schrank versteckt überlebte. Seine jüdischen Wurzeln und seine Homosexualität machten ein geregeltes Leben auch im kommunistischen Nachkriegspolen unmöglich, weshalb er sich bald in die pulsierende Künstlermetropole London flüchtete, in der er viel zu früh an Krebs starb.


Kaja

D 2013, 55 Min.

-befindet sich in Produktion- "Kaja" erzählt von der international gefeierten Geigerin Kaja Danczowska und ihrer Liebe zu ihrer Heimatstadt Krakau, der sie ihr ganzes bisheriges Leben über treu geblieben ist. Vivaldis "Vier Jahreszeiten" bilden den musikalischen Rahmen für die Geschichte einer ungebrochenen Liebe zur Musik und zur Stadt Krakau.





Der erste Tag

D 2014, 82 Min.

Die Westgrenze Polens. Während der kommunistischen Herrschaft trennte sie polnische Bürger von der anderen Welt. Dachten sie, diese Welt könnte womöglich besser sein? Sie waren sich jedoch sicher, dass sie anders ist.

„Der erste Tag“ stellt in Form eines Dokumentarfilms einen etwas anderen Beitrag zur Migrationsdebatte. Im Vordergrund des Films stehen ungewöhnliche Geschichten über gewöhnliche Menschen, mit denen sich alle identifizieren können, deren Erlebnisse sowie Geschichten zum Teil voller Witz und Lebhaftigkeit aber auch der tiefen Lebensklugheit herausragen. Fernab der gewöhnlichen Stereotype und politischen Abhandlungen erzählen einige der in norddeutschen Bereich lebenden und mittlerweile sesshaft gewordenen Polen über ihren persönlichen „ersten Tag“ in Deutschland, über ihre anfängliche Unvertrautheit und ihr Erstaunen angesichts der Andersartigkeit ihres neuen Umlands.